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#thelma_winery

Champagnergläser – Wie sieht das perfekte Glas für Schaumwein aus?

Champagner lässt sich am besten aus einem Champagnerglas genießen. Hauptsächlich kommen dabei drei verschiedene Formen zum Einsatz: die Champagnerflöte, die Champagnertulpe und die Champagnerschale. Nachfolgenden werden alle drei Gläser vorgestellt.

Unsere Top 5 Champagnergläser

10.0
Berühmtester Champagner der Welt
Infos zur Marke
  • Prestige-Marke des Hauses Dom Periginon
  • Steinobst, Zitrusfrüchte, weiße Blüten, Anis, Minze und Röstnoten
  • Der edelste aller Champagner ist ein ganz besonderes Geschenk
9.5
Bestes Preis/Leistungs-Verhältnis
Infos zur Marke
  • Bekannteste Marke des Hauses Moët & Chandon
  • Früchten und Blüten, eine beeindruckende Reife und ein traumhaftes Gesamtaroma
  • Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis
8.9
Guter Champagner
Infos zur Marke
  • Bekanntestes Produkte des Hauses Veauve Clicquot
  • Kraftvoll, angenehm in der Nase, fruchtige Nuancen in Vanille- und Hefeteignoten
  • Rebsorte: Pinot Meunier, Chardonnay, Pinot Noir
7.9
Hochklassig, aber teuer
Infos zur Marke
  • Flagschiff und Signatur von Krug
  • Aromen von Brioche, Vanille, Mokka und eine feine Note von getrocknetem Obst
  • Rebsorte: Pinot Noir, Pinot Meunier, Chardonnay

Unterschiedliche Champagnerglas Arten

Champagnerflöte

Die Champagnerflöte erinnert in ihrer Form an eine Trompete, was die Perlen des Schaumweins besonders schön zur Geltung bringt. Diese Art Champagnerglas punktet rein optisch mit großer Eleganz. Einziges Manko: Die doch recht ausladende Öffnung lässt Kohlensäure und Aroma leichter entfliehen.

Champagnerglas in Form einer Flöte
Ein Champagnerglas in Form einer Schale

Champagnerschale

Die klassische Champagnerschale zeichnet sich dagegen durch eine bauchige Schalenform mit enorm großer Öffnung aus. Es versteht sich daher von selbst, dass der Kohlensäureverlust bei ihr vergleichsweise sehr schnell vonstattengeht. Während sie in den 60er und 70er Jahren sehr beliebt war, wird die Champagner Schale heute fast nur noch zu speziellen Anlässen verwendet, beispielsweise wenn Champagnergläser zu einer Pyramide aufgetürmt werden.

Champagnertulpe

Die Champagnertulpe, die auch als Champagnerkelch bezeichnet wird, überzeugt vor allem durch ihre schmale Öffnung, die wenig Kohlensäure verliert und das Aroma intensiviert. Daher verwundert es nicht, dass die Champagnertulpe als meistgekauftes Modell unter den Champagnergläsern gilt.

Im Allgemeinen eignet sich, unter Berücksichtigung dieser Aspekte, die Champagnertulpe am besten zum Trinken eines edlen Tropfens.

Eine Champagnerglas in Form einer Tulpe

Bekannte Hersteller von Champagner Gläsern

Es gibt zahlreiche Unternehmen, die sich auf die Produktion von Champagnergläsern spezialisiert haben. Im Folgenden werden einige davon kurz vorgestellt.

Ritzenhoff Champagnerglas

Ritzenhoff bringt jährlich eine neue Serie sehr origineller Champagnergläser heraus, was Sammlerherzen höher schlagen lässt. Die Gläser des Unternehmens, das verschiedene Trinkgläser und Geschenkartikel produziert, zeichnen sich durch eine hohe Qualität und ausgefallene Designs aus, wobei Neuerscheinungen häufig schnell vergriffen sind.

Ein Ritenhofglas für Champagner
Ein Glas von Riedel für Schaumwein

Riedel Champagnerglas

Der weltweite Marktführer in Sachen Weingläser ist die Firma Riedel, zu deren Kunden unter anderem auch hochangesehene Gastronomiebetriebe zählen. Wer Wert auf Handarbeit legt, ist bei Riedel an der richtigen Adresse. Die besonderen Champagnergläser aus der Reihe „Sommelier“ werden ausnahmslos mundgeblasen und erfüllen höchste Qualitätsanspruche. Neben Wein- und Champagnergläsern, stellt Riedel auch Dekanter und Karaffen, sowie Bier- und Allzweckgläser her.

Spiegelau

Bei Spiegelau sind die verschiedensten Trinkgläser, beispielsweise für Wein, Bier, Spirituosen und eben auch für Champagner, zu finden. Besonders beliebt ist die Vinovino Champagnertulpe, die nicht nur äußerst stabil, sondern auch spülmaschinenfest ist.

Ein Glas für Sprudelwein von Spiegelau
Ein Glas für Schampus von Zwiesel

Zwiesel

Zwiesel hat sich auf die Herstellung hochwertiger Kristallgläser spezialisiert, vertreibt nebenbei aber auch Deko- und Wohnaccessoires, sowie Pflegeprodukte und Zubehör. Das Unternehmen, das auf rund 140 Jahre im Geschäft zurückblicken kann, bietet eine Auswahl von über 30 verschiedenen Champagnergläsern an.

Gabriel Glas

Die Gabriel Glas GmbH ist eine vergleichsweise junge Firma und befasst sich seit knapp zehn Jahren mit der Herstellung hochwertiger Gläser. Ein klassisches Champagnerglas ist im Onlineshop nicht zu finden, dafür werden hier verschiedene Allzweckgläser präsentiert, die sich durchaus auch für den Konsum von Schaumweinen eignen.

Ein Universalglas von Gabriel
Ein Glas für Schaumwein von Moet

Moet Gläser und Co. Champagergläser von bekannten Champagner Marken

Zu guter Letzt sind auch Champagner Hersteller eine Anlaufstelle für Champagnergläser mit dem besonderen Etwas. So stellen große Marken, wie Moet, Dom Pérignon und Lanson, eigene Champagnergläser her, die zum Teil mit dem Logo der Marke versehen sind und daher speziell Liebhaber einer bestimmten Marke ansprechen.

Informationen über Champagnergläser

Unterschied zwischen Sekt- und Champagnerglas

Einen wirklich tiefgreifenden Unterschied zwischen einem Sekt- und einem Champagnerglas gibt es nicht. Deshalb werden Champagner- und Sektgläser allgemeinhin auch unter dem Begriff „Schaumweingläser“ zusammengefasst. Das ganz typische Sektglas, mit seiner langen und schmalen Röhrenform eignet sich allerdings weniger, um daraus Champagner zu trinken. Umgekehrt kann Sekt aber ganz hervorragend aus einer Champagnerflöte, -tulpe oder -schale genossen werden.

Welche Materialien werden zur Champagner Glas Herstellung verwendet?

In aller Regel werden Champagnergläser aus drei verschiedenen Materialien gefertigt:

Naturglas

Mittelpreisige Champagnergläser bestehen oft aus Normalglas, also aus dem Glas, aus dem auch ganz gewöhnliche Trinkgläser gemacht werden. Je nach Art der Herstellung und Verarbeitung, punkten Champagner Gläser aus Normalglas mit Bruchsicherheit, wodurch sie eine lange Lebensdauer haben. Verwendet man ein Champagnerglas aus Naturglas, hat man keine Verfärbungen zu befürchten und auch in puncto Schadstoffbelastung sieht es absolut unbedenklich aus. Normalglas kann unkompliziert in die verschiedensten Formen gebracht und im Anschluss nach Belieben, zum Beispiel durch Gravuren und Einschliffe, verschönert werden. Aus diesem Grund ist Glas das Material, das in der Produktion von Champagnergläsern am häufigsten verwendet wird.

Kristall

Kristallglas ist oftmals nicht nur wesentlich eleganter, sondern auch deutlich teurer als Naturglas. Hierbei handelt es sich um ein farbloses Glas hoher Qualität, dem im Herstellungsprozess Metalloxid zugesetzt wird. Diese Vorgehensweise verleiht dem Glas seine kristallklare Optik und eine hohe Brillanz, was das Auge natürlich erfreut. Dennoch bringt Kristallglas den Nachteil mit sich, dass es weniger bruchsicher ist. Das kommt daher, dass das Metalloxid die Struktur spröder macht. Dennoch muss ein Champagnerglas aus Kristallglas nicht zwangsläufig anfällig für Brüche und Splitterungen sein. Manche Hersteller, zum Beispiel Libbey, haben spezielle Methoden, unter anderem Wärmebehandlungen, entwickelt, um auch Kristallglas bruchfester zu machen.

Kunststoff

Die günstigste Variante des Champagnerglases besteht aus Kunststoff. Es ist beinahe unnötig, zu erwähnen, dass Kunststoffgläser, was Eleganz und Qualität betrifft, nicht mit Gläsern aus Normal- oder Kristallglas mithalten können. Trotzdem haben sie eine Daseinsberechtigung und werden immer wieder gekauft. Sie eignen sich vor allem zum Einsatz auf Partys, Grillfesten und anderen Outdoor-Aktivitäten, bei denen Glas schnell zu Bruch gehen könnte. Auch Clubs und niederpreisige Diskotheken greifen gerne auf Kunststoffgläser zurück. Negativ ist an dieser Stelle allerdings die Umweltbelastung zu vermerken. Schließlich werden Champagnergläser aus Kunststoff oft nur wenige Male oder sogar nur ein einziges Mal benutzt und wandern anschließend direkt in den Müll. Auf eine einigermaßen schicke Optik muss man aber auch bei Kunststoffgläsern nicht verzichten. Mittlerweile gibt es diese in durchaus charmanten Designs, die auf den ersten Blick durchaus einen Hauch von Eleganz ausstrahlen.

Was zeichnet einen gutes Champagnerglas aus?

Champagnerglas ist nicht gleich Champagnerglas. Auf die folgenden Kriterien sollte man unbedingt achten, wenn man gute Champagner Gläser kaufen möchte:

Eichung

Manche Champagnergläser sind durch eine Eichung, auch Füllstrich genannt, gekennzeichnet. Dies ist hauptsächlich dann praktisch, wenn die Gläser in der Gastronomie eingesetzt werden, da der Füllstrich es ermöglicht, viele Gläser in kurzer Zeit gleichmäßig zu befüllen. Privatpersonen dürften sich eher an der Kennlinie stören, da sie im privaten Gebrauch einfach unnötig ist und das Glas im Gesamten einem Teil seiner Schönheit beraubt.

Stiel

Champagnergläser haben allesamt einen dünnen, langen Stiel gemein. Dieser schützt das eigentliche Glas einerseits vor unansehnlichen Fingerabdrücken, sorgt andererseits aber auch dafür, dass sich nur wenig Körperwärme auf das Glas und somit im Endeffekt auf das Getränk überträgt.

Moussierpunkt

Nicht jedes Champagnerglas ist mit einem Moussierpunkt ausgestattet, ein wirklich gutes Glas sollte es aber unbedingt sein. Dabei handelt es sich um eine hervorstehende oder zumindest angeraute Stelle unten im Glas. Der Moussierpunkt erfüllt vor allem optische Zwecke. Die Stelle erleichtert es dem Kohlenmonoxid im Champagner, sich zu einer Blase zu formen – so wird ein besonders schönes, gleichmäßiges und reges Aufsteigen der Perlen sichergestellt.  Trotzdem bringt der Moussierpunkt auch einen Nachteil mit sich: Dadurch, dass die Bildung und das Aufsteigen der Perlen angeregt wird, entweicht die Kohlensäure schneller und der Champagner ist innerhalb kürzerer Zeit weniger prickelnd.

Glasrand

Sieht man sich verschiedene Champagner Gläser an, fällt auf, dass manche über einen sehr glatten Rand verfügen, während bei anderen ein leichter Wulst sichtbar ist. Dies liegt an den verschiedenen Arten der Abtrennung der Blaskappe, also des überschüssigen Glases, für die meist ein Laser verwendet wird. Eine präzise, ebenmäßige Öffnung weist auf einen kalt geschnittenen Rand hin. Ein Wulst bedeutet dagegen, dass der Rand warm, also unter Hitzeeinfluss, abgetrennt wurde und ist auf ein geringfügiges Schmelzen an dieser Stelle zurückzuführen.

Pflegehinweise – Wie spült man Champagnergläser richtig

In der Anschaffung haben Champagnergläser ihren Preis, weshalb man seine „Schätze“ besonders pfleglich behandeln sollte. Manche Champagner Gläser sind spülmaschinengeeignet und können daher prinzipiell auch in der Spülmaschine gereinigt werden. Dies ist allerdings nicht zu empfehlen. Warum? Ganz einfach: Champagner reagiert enorm empfindlich auf Spülmittelrückstände im Glas. Diese verhindern eine schöne Perlage und können sich auch auf den Geschmack auswirken. Im schlimmsten Falle werden die fein abgestimmten Aromen des edlen Schaumweins von einem metallischen Geschmack überdeckt, der sich nicht wirklich genießen lässt. Deshalb sollten Champagnergläser stets von Hand gespült werden, wobei komplett auf Spülmittel verzichtet werden sollte. Anschließend verwendet man ein weiches Tuch, das möglichst wenig Fusseln abgibt, zum Abtrocknen. Am besten eigenen sich hochwertige Tücher aus Mikrofaser. Diese sollten wiederum ausdrücklich ohne Weichspüler gewaschen werden, da sich dessen Rückstände ebenfalls auf die Gläser übertragen und dort denselben Effekt wie Spülmittel haben. Aufbewahrt werden Champagnergläser in einem trockenen, geschlossenen Schrank. So lagert sich nur wenig Staub ab und es genügt, die Gläser auch nachdem sie über einen längeren Zeitraum nicht genutzt wurden, kurz mit Wasser auszuwaschen.

Fazit: Ein gutes Champagnerglas für mehr Genuss

Champagnergläser sind ein „Must-Have“ für Menschen, die regelmäßig einen edlen Tropfen genießen wollen. In der Regel lohnt es sich, die Gläser im Set anzuschaffen, da die Kosten, im Vergleich zum Kauf als Einzelstücke, oftmals deutlich geringer ausfallen. Beim Kauf ist vor allem auf eine hohe Qualität des Glases, sowie auf das Vorhandensein eines Moussierpunktes zu achten. Was die Optik betrifft, so ist es ratsam, sich verschiedene Gläser unterschiedlicher Hersteller anzusehen, um das Champagnerglas zu finden, das den persönlichen Geschmack am ehesten trifft.

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